Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium

Kunst


Können Sie sich eine Schule ohne Kunst vorstellen? Nein!

                                                                                                                

Wir leben in einer von Bildern geprägten Welt. „Bilder verstehen, mit Bildern kommunizieren, verschiedene bildliche Darstellungsformen beherrschen und auch Imagination und Kreativität entfalten, sind Voraussetzungen für die Orientierung und Teilhabe am kulturellen Leben sowie auch Vorbereitung auf eine berufliche Ausbildung." [BDK-Mitteilungen 3 / 2008, S. 2]

Kunstunterricht vermittelt Kompetenzen, die eine selbstbewusste und reflektierte Auseinandersetzung mit den ‚Bilderwelten‘ von heute ermöglicht. Kunstunterricht initiiert ein bewusstes Sehen, Wahrnehmen, Erfahren, Planen, Gestalten, Handeln, Verstehen, Begreifen, Erklären, Sich Orientieren, Sich Definieren, Sich Zeigen.

Im Kunstunterricht erwerben Lernende diese zentralen Kompetenzen – in Verantwortung für sich und andere. In experimenteller und forschender Begegnung finden sie u.a. Zugänge zu ungewohnten oder fremden Bildwelten. Sie lernen, einen persönlich-ästhetischen Ausdruckswillen zu entwickeln und reflektieren diesen als Möglichkeit zur Identitätsbildung und Selbstdarstellung. Sie werden befähigt zur kritischen Mitsprache in öffentlichen Gestaltungsfragen und somit in die Lage versetzt, ihr eigenes Lebensumfeld bewusst und gesellschaftlich verantwortlich mitzugestalten.

Kunst eröffnet ästhetische Erfahrungen, macht Unsichtbares sichtbar und eröffnet ungewöhnliche Sichtweisen. Das Fach Kunst initiiert, etwas mehrdeutig zu sehen und darzustellen. Kunst kann irritieren, verstören, provozieren, herausfordern oder infrage stellen. Kunst benötigt Offenheit und Neugier. Kunst ermöglicht die Entdeckung von Neuem und ein Erleben von Subjektivität und Individualität im Wahrnehmungsprozess. Die Erfahrung und Erprobung kreativer und ungewohnter Problemlösungen bildet die Grundlage für neue Ideen und Innovation.

Kunstunterricht fördert das In-Beziehung-Setzen der eigenen ästhetischen Erfahrung mit kulturellen und künstlerischen Phänomenen der Vergangenheit und Gegenwart. Er fördert die berufliche Qualifizierung durch den Erwerb übertragbarer Fähigkeiten und Kenntnisse und vermittelt so Schlüsselkompetenzen für das Berufsleben im medial geprägten 21. Jahrhundert.  

„Die Wissenschaft gibt uns Ordnung im Denken; die Moral gibt uns Ordnung im Handeln; die Kunst gibt uns Ordnung in der Auffassung der sichtbaren, greifbaren und hörbaren Erscheinungen." 
Ernst Cassirer:  Versuch über den Menschen. Meiner Verlag, Hamburg 2007, S. 257.

Hier finden Sie Medienprojekte im Kontext von Kunst und Informatik: Interaktive Medien + Kunst