Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium

Biologie Fach des Lebens


 

„Der Biologieunterricht soll schwerpunktmäßig Verständnis für Natur und Umwelt schaffen und die Bereitschaft wecken, an der Erhaltung der Lebensgrundlagen von Pflanzen, Tieren und Menschen mitzuwirken.“ (Lehrplan Biologie)Dies versuchen wir am CJB umzusetzen, indem wir die Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule aufgreifen und altersgerecht erweitern bzw. vertiefen.In der Orientierungsstufe liegt der Schwerpunkt in der Beschäftigung mit der Tier- und Pflanzenwelt und dem Kennenlernen grundlegender biologischer Arbeitweisen sowie auf dem Beobachten und Experimentieren.

"Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen".

Die ebenso wichtige Beschäftigung mit unserem eigenen Körper wird in der Orientierungsstufe zunehmend differenzierter. Zum Beispiel untersuchen wir, wie oft ein Herz schlägt und wie es funktioniert. In der Mittelstufe lässt sich dann genauer untersuchen, welche Leistungen es vollbringt, welchen gesundheitlichen Gefahren es ausgesetzt und wie es aufgebaut ist. In der Oberstufe schließlich kann die Verknüpfung mit Chemie dazu beitragen, Ursachen und Zusammenhänge zu erkennen und über die Entwicklung im Lichte der Evolution zu diskutieren.

Durch die intensive Beschäftigung mit den Organen des menschlichen Körpers und deren Gesunderhaltung ist Biologie in der Mittelstufe ein Fach, das den Interessen der Jugendlichen sehr entgegenkommt. Hier treten häufig Fragen zu Sexualität und Gesundheit auf, die wir gerne aufgreifen. Dadurch leisten wir - neben dem Elternhaus und den Medien - einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und Suchtprävention.

In der Oberstufe werden verstärkt die „großen“ Themen der Biologie, z. B. Genetik und Evolution behandelt. Hierbei sind unsere modern ausgestatteten Fachräume von großem Nutzen, in denen wir auf moderne Medien wie Beamer, DVD-Player und Computer zurückgreifen können. Da solch wissenschaftliche Themen ihren Reiz besonders durch selbst durchgeführte Versuche erlangen, die mit   schulischen Mitteln meist nicht umzusetzen sind, werden regelmäßig Fahrten mit Kursen zum LOLA (Lübecker offenes Labor für alle) durchgeführt.


Weiterhin gestattet uns die Lage der Schule mit ihrem recht weitläufigen Schulgelände, dass verschiedene Tiere und Pflanzen in der freien Natur erkundet werden können. Besonders eine brachliegende Fläche des Schulgeländes ist hierbei aus ökologischer Sicht interessant, in der vor einiger Zeit ein Projektkurs einen größeren, naturnahen Teich angelegt hat, der vielfältige Untersuchungsmöglichkeiten bietet und damit die Attraktivität des Unterrichts in allen Altersstufen weiter erhöhen wird. Wer ahnt schon, was sich in gewöhnlichem Teichwasser unter dem Mikroskop alles entdecken lässt: merkwürdige Monster mit riesigen Augen, winzige Krebse, bei denen man das Herz schlagen sieht, und vieles andere mehr   …