Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium

Comenius Schule


Programm für Lebenslanges Lernen (LLP)

Das Programm für Lebenslanges Lernen wurde mit einem Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates im November 2006 ins Leben gerufen.
Das allgemeine Ziel des Programms für Lebenslanges Lernen besteht darin, durch lebenslanges Lernen dazu beizutragen, dass sich die Europäische Union zu einer fortschrittlichen wissensbasierten Gesellschaft mit nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung, mehr und besseren Arbeitsplätzen und größerem sozialen Zusammenhalt entwickelt.
Insbesondere soll das Programm den Austausch, die Zusammenarbeit und die Mobilität zwischen den Systemen der allgemeinen und beruflichen Bildung för-dern, so dass sich diese zu einer weltweiten Qualitätsreferenz entwickeln. Das Programm für Lebenslanges Lernen ist der Rechtsrahmen für das Comenius Programm.
(Quelle: Comenius Schulpartnerschaften. Handbuch für Schulen. 2008, S. 8)
 

Was ist COMENIUS?

COMENIUS ist Teil des Programms für Lebenslanges Lernen der Europäischen Gemeinschaft, das 2007 gestartet wurde. Das Programm für Lebenslanges Lernen soll, neben anderen Zielsetzungen, Zusammenarbeit und Mobilität fördern und die europäische Dimension im Bildungswesen stärken.

COMENIUS ist auf die Schulbildung ausgerichtet und verfolgt zwei Grundziele:

  1. Entwicklung von Kenntnis und Verständnis der europäischen Kulturen und Sprachen und von deren Wert bei jungen Menschen und Bildungspersonal;
  2. Unterstützung junger Menschen beim Erwerb der lebensnotwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen für ihre persönliche Entfaltung, künftige Beschäftigungschancen und eine aktive europäische Bürgerschaft.


Weitere Ziele
Mobilität von Schülern und Bildungspersonal: Verbesserung von Qualität und Umfang
Partnerschaften zwischen Schulen: Verbesserung von Qualität und Umfang
Förderung des Erlernens moderner Fremdsprachen
Entwicklung von innovativen, IKT-gestützten Inhalten, Diensten, pädagogischen Ansätzen + Verfahren
Verbesserung der Qualität der Lehrerausbildung und Ausbau ihrer europäischen Dimension
Förderung der Verbesserung der pädagogischen Konzepte und des Schulmanagements
(Quelle: COMENIUS Schulpartnerschaften. Handbuch für Schulen. 2008, S. 11)

Multilaterale Schulpartnerschaften

Eine COMENIUS-Schulpartnerschaft besteht dann, wenn mindestens zwei Partnereinrichtungen aus zwei Staaten ein grenzüberschreitendes Projekt realisieren und persönliche Begegnungen ermöglicht werden. Die Zusammenarbeit wird über einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert. Eine Schule koordiniert die Partnerschaft und übernimmt die notwendigen Verwaltungs- und Lenkungsaufgaben.
An einer multilateralen Schulpartnerschaft nehmen mindestens drei Einrichtungen aus drei Ländern teil. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt wahlweise auf Schüleraktivitäten oder auf dem Gedankenaustausch auf Ebene des Kollegiums zu didaktisch-pädagogischen Fragestellungen oder auf Fragen des Schulmanagements. Ein Thema, das sowohl Schüler als auch Lehrer anregt, Neues zu entdecken, Informationen auszutauschen und voneinander zu lernen, ist ausschlaggebend für den Erfolg einer Partnerschaft.


Ansatz

  • Möglichst fächerübergreifend
  • Möglichst in das Curriculum und den regulären Schulalltag eingebunden
  • Möglichst jahrgangsübergreifend – Einbeziehung möglichst vieler Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte

Die Zusammenarbeit zwischen Partnerschulen gibt den Teilnehmern einer COMENIUS-Schulpartnerschaft Gelegenheit, die Länder, Kulturen sowie Denk- und Lebensarten der Partner kennen und besser verstehen und schätzen zu lernen.

Links:
http://www.kmk-pad.org - Website des PAD – Pädagogischer Austauschdienst
http://ec.europa.eu/llp - Informationen zum Programm für Lebenslanges Lernen und zu Comenius