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Quelle im Internet: http://www.ln-online.de/nachrichten/3308707 vom 06.12.2012
Im Vorgarten gehen die Lichtlein an
Foto: Maxwitat
Werner Reimer (54) hat sein Haus hinter dem Lübecker Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium dekoriert - sehr zur Freude der Schüler.
Lübeck - Es blinkt und funkelt: Mit der Adventszeit hat auch das Wetteifern um die schönste Deko begonnen.
Wenn es draußen kaum noch richtig hell wird, beginnt die Zeit der Weihnachtsbeleuchtung. Überall in der Region versuchen die
Menschen, mit unzähligen Lichtern die andauernde Dunkelheit zu vertreiben: Balkone, Vorgärten, Dächer und Fenster werden
geschmückt; überall glänzt und leuchtet es, überall wird versucht, ein wenig Farbe ins Dezember-Grau zu bringen.
Für Gina Friedrich ist die Dekoration ihres Hauses in der Lübecker Merkurstraße längst zur festen Tradition geworden. Jedes Jahr
locken tausende bunte Lichter und Figuren große und kleine Schaulustige an - und die Sammlung wächst stetig an: "Ich werde
einfach schwach, wenn ich die Sachen sehe", verrät die Herrin der Lichter, "in jedem Erwachsenen steckt doch auch ein bisschen
Kind."
Während sie fürs Gestalterische zuständig ist, kümmert sich Ehemann Walter um die Verkabelung. Zusammen mit Sohn Max (22)
hat er in diesem Jahr sogar eine Schneekanone aufgebaut. Bei soviel festlichem Schmuck dürfte die Stromrechnung zur Adventszeit
deutlich ansteigen; die Familie hat mittlerweile sogar einen Starkstromanschluss. Die Kosten seien aber "noch zu verkraften", sagt
Friedrich, "wir schalten die Beleuchtung ja nur abends ein."
Immer mehr Menschen würden bei der Weihnachtsdekoration auf Energiespar-Produkte setzen, erzählt Lars Schmidt,
Abteilungsleiter Elektro und Leuchten im Lübecker "Bauhaus". "Der Trend geht eindeutig in Richtung LED-Leuchten", sagt er,
"herkömmliche Lichterketten werden kaum noch nachgefragt." Die LED-Variante spare nicht nur Strom, erklärt der Experte, sie sei
zudem auch witterungsbeständiger und sehr viel langlebiger.
Andreas von Ohlen aus Warnsdorf schwört ebenfalls auf die Energie sparenden Lichterketten und -figuren. "Wir haben überall
LED-Leuchten", sagt der 48-Jährige, der zusammen mit den Söhnen Kasper (8) und Raffael (13) drei Tage lang das Haus geschmückt
hat. Angefangen haben die Warnsdorfer vor drei Jahren mit einer eher bescheidenen Festtags-Deko - jedes Jahr kam etwas Neues
dazu, und jetzt glitzern unzählige winzige Lichtlein rund um das Gebäude und leuchtende Rentiere bevölkern den Vorgarten - "alles
betrieben mit nur zwölf Volt", erklärt von Ohlen, "dadurch halten sich die Kosten auch im Rahmen".
Werner Reimer hat ganze drei Wochen lang Haus und Vorgarten in der Lübecker Beethovenstraße geschmückt, bis er mit dem
Ergebnis zufrieden war. "Meine Frau hat schon geschimpft", verrät der 54-jährige Hausmeister des Carl-Jacob-Burckhardt-
Gymnasiums mit einem Augenzwinkern, "aber ich wollte, dass alles schön ist." Die Schüler freut's.
Von J. Binder und S. Risch
Quelle im Internet: http://www.ln-online.de/nachrichten/3308707 vom 06.12.2012
© 2011 www.ln-online.de
Quelle: http://www.ln-online.de/lokales/luebeck/3296974/drucken/ln-online/lokales vom 23.11.2011 00:00
Zeitung für die Schulpause: Erste LN-Leselounge eröffnet
Foto: Ulf-Kersten Neelsen
Die Schüler Anne-Kathrin Franke und Karo Heider studieren die Zeitung. Im Hintergrund feiern LN-Geschäftsführer Thomas Ehlers
(v.l.), Schulleiter Kay Glasneck, Volksbank-Vorstand Michael Brandt und LN-Chefredakteur Gerald Goetsch den Start der
LN-Leselounge.
Lübeck - Schüler informieren sich: 850 Gymnasiasten lesen nun täglich die Lübecker Nachrichten.
Es riecht nach Druckerschwärze am Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium: Ab sofort können die knapp 850 Schüler vor dem Unterricht,
in den Pausen und während Freistunden zur Zeitung greifen. Als erste Schule kommt sie in den Genuss einer LN-Leselounge. Täglich
liegen zahlreiche Exemplare der lübschen Tageszeitung bereit, um durchgelesen zu werden. Gefördert wird das Projekt von den LN
und von der Volksbank Lübeck, es soll noch mehr Lust auf gedruckte Nachrichten machen.
Schulleiter Kay Glasneck ist erfreut, dass sein Gymnasium die Vorreiterrolle einnimmt. "Wir haben hier sehr viele neugierige
Menschen." Hier erhalten die Schüler künftig das Hintergrundmaterial, das sie für den Wirtschafts- und Politikunterricht brauchen.
Aber auch sonst sei das Studieren der LN enorm wichtig. Glasneck: "Die aktuelle Tageszeitung ist ein wichtiges Medium." Die Artikel
seien gut recherchiert, korrigiert und weiterverarbeitet. Sie würden helfen, sich Meinungen zu bilden und die eigenen Positionen zu
finden.
Viele Schüler des Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasiums nutzen die LN-Leselounge bereits intensiv. Die 16-jährigen Anne-Kathrin
Franke und Karo Heider studieren ausgiebig den Politikteil. "Ich lese morgens schon beim Frühstück etwas Zeitung, aber jetzt kann
ich in den Freistunden weitermachen", so Franke. Auch Heider will die LN-Leselounge öfter nutzen. "Es schadet absolut nicht, wenn
man Bescheid weiß."
40 LN-Exemplare liegen ab sofort in der Leselounge im ersten Stock parat, die Wochenendausgaben werden montags bereitgelegt.
"Neben ,Zeitung in der Schule' findet unser Engagement nun in der Leselounge ihre Fortsetzung", sagt Thekla Graper vom
LN-Marketing. Ziel ist es, dass die Schüler den regelmäigen Umgang mit der Zeitung üben. Weitere Lounges in anderen Lübecker
Schulen sind bereits in Planung. "Hier können heranwachsende Menschen über die Tageszeitung ins Gespräch kommen", lobt
LN-Chefredakteur Gerald Goetsch das Projekt. Die Redaktion freue sich auf das Feedback der Jugendlichen. "Nutzt die Chance",
appelliert auch Geschäftsführer Thomas Ehlers an die junge Leserschaft.
Gesponsert wird die LN-Leselounge von der Volksbank Lübeck. "Heute müssen auch die Schüler mit mehr Nachrichten und Details
umgehen, als es früher der Fall war", meint Vorstand Michael Brandt. "Deshalb wollen wir mit unserem Engagement junge Menschen
interessieren, sich zu interessieren." Schon beim Lesen biete die Zeitung ein ganz anderes Erlebnis als Online-Inhalte. "Das
Haptische, das Knistern und der Geruch haben bereits einen ganz besonderen Wert."
Einzug in den Unterricht finden die LN auch. Unter anderem will Deutschlehrerin Anne Kunold sie mehr in ihre Stunden einbauen.
"Die Schüler sollen zum Beispiel recherchieren oder nachschauen, wie Berichte in den LN aufgebaut sind", sagt die 36-Jährige. Sie ist
begeistert von der neuen LN-Leselounge und glaubt, dass es ihren Schülern genauso geht: "Hier sitzt wirklich immer jemand und
liest."
Von Peer Hellerling
Quelle im Internet: http://www.ln-online.de/nachrichten/3296974
© 2010 www.ln-online.de
23.11.2011 17:23
Quelle: Ein Abend mit Formeln, Nudeln und Gleichungen
http://www.ln-online.de/lokales/luebeck/3294968/drucken/ln-online/lokales vom 20.11.2011 00:00
Ein Abend mit Formeln, Nudeln und Gleichungen
Foto: Lutz Roeßler: Jonathan (12), Frieder (11) und Clara (11) aus der Klasse 6 a der Baltic-Schule finden Mathe "richtig gut".
Lübeck - Schüler von Baltic-Schule und Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium nahmen wieder an der "Langen Nacht der Mathematik" teil.
Der Schulhof ist verwaist, der Eingangsbereich wie ausgestorben. Neblige Stille hat sich über den am Tag pulsierenden Schulkörper gelegt. Doch dringt aus einigen wenigen Klassenräumen Licht nach außen, und hat man erstmal das Gebäude betreten, ist auch vom Ende des langen Schulflures im Erdgeschoss ein Stimmengewirr zu hören. Es ist wieder die "Lange Nacht der Mathematik", und während die allermeisten Schülerinnen und Schüler in Lübeck um diese Uhrzeit bereits lesen, fernsehen oder sich einfach nur von der zurückliegenden Schulwoche erholen, befassen sich 82 Pennäler der Baltic- Schule an diesem Abend lieber mit Logarithmen, Geometrie, Gleichungen, Textaufgaben.
"Weil es einfach Spaß macht", sagt die elfjährige Clara aus der Klasse 6 a, "es gibt eine Lösung, und dann kann man sich freuen."
Zusammen mit Frieder (11) und Jonathan (12) versucht sie, im Team die durchaus kniffligen Aufgaben zu lösen.
"Die sind schon schwerer als die aus dem Mathe-Unterricht", räumt Frieder ein.
Was mal als kleiner Wettbewerb an einer Schule in Neumünster begann, elektrisiert seit rund zehn Jahren
viele Mathe-Fans im Land, so dass inzwischen über 260 Schulen an dieser bundesweiten Aktion
teilnehmen. Von 18 Uhr bis weit nach Mitternacht heißt es, möglichst schnell die jahrgangsbezogenen
Aufgaben zu lösen, um sich dann jeweils mit den Lösungen via Internet in die nächste Runde einzuloggen.
"Insgesamt gibt es immer drei Runden. Und wir beteiligen uns jetzt das vierte Mal von der vierten bis zur
13. Klasse", sagen Oberstufenleiter André Adam und Mathe-Lehrer Andreas Schulze von der
Gemeinschaftsschule in Buntekuh. Wenn auch ein gewisser Ehrgeiz mitschwinge, möglichst rasch von
Runde zu Runde zu kommen - das Gemeinschaftserlebnis stehe schon im Vordergrund, betonen die
beiden Lehrkräfte.
Ein paar Steinwürfe weiter, die Ziegelstraße hoch Richtung Innenstadt, wird ebenfalls mit Formeln,
Zahlen, geometrischen Figuren jongliert. "Wir haben es geschafft", schallt es aus dem Computerraum.
Mittlerweile ist es kurz nach 21 Uhr. Im Carl-Jacob-Burckhardt- Gymnasium sind um diese Uhrzeit noch 75
Nachwuchstüftler zwischen zehn und 18 Jahren am Werk. Mit viel Elan und Ehrgeiz - wuselig geht es in
den insgesamt fünf Räumen zu. "Gegen halb acht haben wir gemeinsam Nudeln mit Gulasch in unserer
Mensa gegessen, danach wurde kurz entspannt, und dann ging es wieder weiter", erzählen Anke Rühaak
und Kathrin Schneider.
Die Mathe-Lehrerinnen fungieren in dieser Nacht als Organisationsteam. "Das ist hier etwas ganz anderes
als Unterricht im Klassenverband. Die Kinder bilden Teams und arbeiten zusammen an den Lösungen",
kommentieren sie. Dass hinter dem Spaß an der Sache auch mehr stecken kann, zeigen Julius Lutzer (18)
und Emre Tahtali (19). "Wir trainieren schon einmal ein bisschen für unser Abitur im nächsten Jahr", so die
Schüler aus der 13. Übereinstimmend bekunden sie, sich auch nach dem Abi mit viel Mathe beschäftigen
zu wollen. "Wir wollen Maschinenbau studieren."
Von Michael Hollinde
Quelle im Internet: http://www.ln-online.de/nachrichten/3294968
© 2010 www.ln-online.de
26.11.2011 10:32
Quelle http://www.ln-online.de/lokales/luebeck/3077173 vom 26.03.2011
Staffeltag der Lübecker Schulen
Lübeck - Ein aufgeregtes Durcheinander herrschte gestern beim großen Staffelwettkampf der Lübecker Schulen in der Sportschwimmhalle St. Lorenz.
Bereits seit über 50 Jahren treffen sich sportbegeisterte Schüler, um gegeneinander anzutreten. Holger Bull, Schulsportbeauftragter und Leiter der Veranstaltung, ist jedes Jahr wieder begeistert: "Die Wettkampfsituation ist ein wichtiges Erlebnis, denn die Wettkämpfe sind ein Spiegelbild der in der Schule geleisteten Arbeit." Besonders die kleinen Teilnehmer zeigten großen Ehrgeiz und waren fest entschlossen, den Pokal zu holen. Pauline Froh von der Grundschule Tremser Teich erzählte stolz von ihren Wettkampferfahrungen. Besonders entschlossen war auch die Staffel der Oberschule zum Dom. Marek Kügler (15) rief seinen Mitschülern zu: "Natürlich gewinnen wir!" se
Die Ergebnisse:
Die Sieger:
Schule Utkiek (8x25m Freistil, Grundschulen),
Oberschule zum Dom (8x25Freistil m, Orientierungsstufen),
Berend-Schröder-Schule (4x50m Freistil, Mädchen, Förderzentren 1),
Matthias-Leithoff-Schule (4x50 m Freistil, Mädchen, Förderzentren 2),
Berend-Schröder-Schule (4x50 m, Freistil für Jungen Förderzentren 1),
Matthias-Leithoff-Schule (4x50 m, Jungen, Förderzentren 2),
Trave-Gymnasium (8x50m, Mädchen bis Jahrgangsstufe neun),
OzD (8x50m, Jungen bis Jahrgangsstufe neun),
Carl-Jakob-Burckhardt-Gymnasium (8x50m, Mädchen bis Jahrgangsstufe 13),
Carl-Jakob-Burckhardt-Gymnasium (8x50m, Jungen bis Jahrgangsstufe 13)