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Herzlich Willkommen zum neuen Schuljahr am CAJABU.

Das C.-J.-Burckhardt-Gymnasium als UNESCO-Projekt-Schule

Bild: [Unesco 09]

Unser Schulleiter Herr Glasneck bei der Eröffnungsrede

Was ist eine UNESCO – Projekt - Schule?

Eine UNESCO-Projekt-Schule ist eine allgemein bildende Schule, die aus der Charta der Vereinten Nationen und der Verfassung der UNESCO die Verpflichtung ableitet, über die Wissensvermittlung hinaus auf vielfältige Weise Frieden und Toleranz in ihrem Lebensbereich zu fördern, für die Bewahrung von Natur und Umwelt einzutreten und internationale Verbindungen zu schaffen.

Für die UNESCO-Schulen gibt es vier Zielvorgaben:

1. Menschenrechte verwirklichen
2. Anderssein der Anderen achten und schützen
3. Umwelt schützen und bewahren
4. Armut und Elend bekämpfen

Interkulturelles Lernen und die Vernetzung der Schule am Ort und mit anderen UNESCO-Projekt-Schulen erfordert die Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern u.a. in UNESCO-Gruppen und die Öffnung zu vielen anderen Menschen und Institutionen. Die Ziele der UNESCO-Arbeit werden im Schulprogramm verankert und im Verlauf des Schuljahres in unterschiedlichsten Formen umgesetzt. Ein jährlicher Bericht wird dem Regionalkoordinator / der Regionalkoordinatorin zugeleitet.

Schritte des C.-J.-Burckhardt-Gymnasiums auf dem Weg zur UNESCO–Projekt–Schule

Im Frühjahr 2001 beschlossen die schulischen Gremien, einen Antrag auf Mitarbeit als zukünftige UNESCO-Schule zu stellen und die Ziele der UNESCO in das Schulprogramm aufzunehmen. Seitdem ist die Schule „mitarbeitende UNESCO-Projekt-Schule“. Zugleich wird die Schule aufgefordert, die Zusammenarbeit mit den Ländern des Ostseeraumes durch Teilnahme an dem naturwissenschaftlich ausgerichteten „Baltic Sea Project“ zu suchen.

Dem Thema des friedlichen Miteinanders und des interkulturellen Lernens war der Projekt-Tag 2001 „Carl-Jacob-Burckhardt-International“ gewidmet.

Im Jahr 2002 wurde mit dem Projekt-Tag „Italien“ die erstmalige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit einer italienischen Assistentin gewürdigt.

Im Jahr 2003 stand das Thema „Weltkulturerbe Lübeck“ über dem Projekt-Tag, der neue Wege zu Lübeck-Themen und in andere Hansestädte auslöste.

Im neuen Schuljahr 2003/4 wurden Beiträge über das Thema „Wasser“ erarbeitet, die am mittlerweile traditionellen „Solidaritätstag“ (25. April) öffentlich gemacht wurden.
Neben zahlreichen Auslandsbeziehungen und regelmäßigen Schüleraustauschen auf internationaler Ebene ist als bisher bedeutendster Beitrag der Schule zu den Gedanken und Zielen der UNESCO der seit 1986 jährlich stattfindende Adventsbasar zu nennen. Durch die Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern wird die Schule dann zu einem vorweihnachtlichen Ort der Begegnung. Der Erlös aus den Veranstaltungen und dem Verkauf von Produkten ist lange in Gänze, seit einigen Jahren zu etwa 80% der Förderung und Ausbildung schwer benachteiligter Kinder und Jugendlicher in AMANECER, einem Straßenkinderprojekt in Cochabamba, Boliven, zugeflossen. Damit ist seit langen Jahren vielen Jugendlichen nicht nur der Weg in ein besseres Leben, sondern auch in einen Existenz sichernden Beruf ermöglicht worden.

Am 23.6.2004 wurde uns in einem Festakt die Urkunde als "Mitarbeitende UNESCO-Schule" verliehen.

Die Ernennung des Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasiums zur UNESCO-Projekt-Schule

Am 22.01.2007 erhielt unsere Schule im Rahmen einer Feierstunde die Urkunde als "UNESCO-Projekt-Schule" verliehen. Die Feierstunde fand in der Aula mit vielen Gästen, Schülern und Lehrern statt und wurde von einem interessanten Programm umrahmt.
Bild: [Unesco 01]

Der Chor begleiten die einzelne Beiträge unter anderem mit einem afrikanischem Lied.
Bild: [Unesco 02]

Schüler der Klasse 6D begrüßen alle in den verschiedensten Landessprachen.
Bild: [Unesco 03]

Der ehemalige Schulleiter Herr Weiß umreißt den Werdegang der Schule bis zur UNESCO-Projekt-Schule.
Bild: [Unesco 04]

Schüler des 11. Jahrganges stellen ihre UNESCO-Mitarbeit im Rahmen des Baltic-Sea-Projektes und des MICC-Projektes vor.
Bild: [Unesco 05]

Herr Ipsen trägt ein Lied für die Opfer der Tsunami-Katastrophe vor.
Bild: [Unesco 06]

Die Regionalkoordinatorin Frau Maitin verliest die Grußworte des Bundeskoordinators Dr. Köhler und verleiht dann die Ernennungsurkunde an Frau Dr. Voßhage und den Schulleiter Herrn Weiß.
Bild: [Unesco 07]

Frau Dr. Voßhage, die UNESCO-Beauftragte der Schule dankt für die Ernennung und zeigt den Weg für die weitere UNESCO-Arbeit an der Schule auf.
Bild: [Unesco 08]

Vertreter andere UNESCO-Projektschulen begrüßen unsere Schule in ihrem Kreis und tragen ein in einer UNESCO-Projektwoche entstandenes UNESCO-Lied vor.